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Pressemitteilung im Anschluss an die Infoveranstaltung 14.07.2026 im Hirsch - Glems

Veröffentlicht am 27.07.2026 in Aktuelles

PRESSEMITTEILUNG

Rund 50 Bürger:innen diskutieren über die Zukunft der unechten Teilortswahl

Metzingen-Glems, 14. Juli 2026. Rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Glems, Neuhausen und Metzingen haben sich am Dienstagabend im Gasthaus Hirsch über die Zukunft der unechten Teilortswahl informiert. Zu der gemeinsamen Veranstaltung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen Metzingen war Prof. Dr. Jürgen Fleckenstein, Professor für öffentliche Verwaltung an der Hochschule Kehl, als Experte eingeladen.

Hintergrund der Veranstaltung ist ein Antrag der Freien Wähler im Gemeinderat, die unechte Teilortswahl abzuschaffen. Ziel des Abends war es, vor einer politischen Entscheidung zunächst über das Wahlsystem zu informieren und den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu geben, ihre Sichtweise einzubringen.

Zu Beginn machte Dr. Georg Bräuchle für die Grünen-Fraktion deutlich, dass sich seine Fraktion in dieser Frage bewusst noch nicht festgelegt habe. Zunächst solle die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Ortschaftsräten geführt werden. „Wir wollen mit den Leuten reden und nicht nur über sie entscheiden.“

Prof. Dr. Fleckenstein stellte anschließend die Vor- und Nachteile der unechten Teilortswahl gegenüber. Als wesentlicher Vorteil wurde die garantierte Vertretung der Stadtteile im Gemeinderat genannt. Gleichzeitig erläuterte er die Nachteile des vergleichsweise komplexen Wahlsystems, das unter anderem zu mehr ungültigen Stimmen führen kann. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Meinungen durchaus auseinandergehen. Besonders aus Glems wurde die Sorge geäußert, ohne garantierten Sitz künftig politisch an Einfluss zu verlieren.

SPD-Stadtrat Alexander Hack gab ein klares Versprechen für das weitere politische Verfahren ab: Die SPD Metzingen werde sich bei der kommenden Abstimmung eng an den Empfehlungen und Beschlüssen der Ortschaftsräte aus Glems und Neuhausen orientieren. Zum Abschluss der Veranstaltung betonten die Veranstalter, dass die Diskussion in den kommenden Wochen fortgesetzt werden müsse.